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Bücher wieder bei Amazon verfügbar

Die Umstellung auf einen neuen Amazon Account ist beendet. Der Datentransfer zu amazon.de erfolgt nun semi-automatisch und sollte in wenigen Tagen komplett abgeschlossen sein. Die meisten unserer Bücher sind bereits jetzt schon wieder über amazon.de verfügbar. Sobald der Datentransfer zu amazon.de abgeschlossen ist werden die englischsprachigen Bücher zusätzlich auf amazon.co.uk gelistet werden. Vielen Dank an alle Autoren für Ihre Geduld.

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Amazon-Account-Umstellung (Buchsortiment für ca. 2-4 Wochen nicht verfügbar)

Für den internationalen Vertrieb unserer englisch- und französischsprachigen Bücher ist es erforderlich unseren (alten) Amazon-Account auf einen (neuen) Amazon-Account umzustellen. Mit unserem (alten) Amazon Account sind wir derzeit nur in der Lage auf amazon.de verkaufen zu können. Daher werden wir diesen in den nächsten 2-4 Wochen auf einen (neuen) Amazon Account umstellen. Die Umstellung sieht so aus, dass wir den alten Account löschen müssen, um einen neuen Account erstellen zu können. Amazon bietet uns leider nicht die Möglichkeit die neuen Verkaufsmöglichkeiten in unserem alten Account zu integrieren. Die Erstellung eines doppelten Accounts ist verboten, sodass wir diesen Weg gehen müssen. Erst löschen, dann einen neuen erstellen. Wärend dieser Zeit wird unserer gesamtes Buchsortiment bei Amazon nicht verfügbar sein. Nach der Umstellung werden unsere Bücher auf folgenden Plattformen gelistet sein: amazon.de, amazon.fr, amazon.co.uk, amazon.it, amazon.es. Wir bitten daher alle Autoren und Herausgaber um Verständnis.

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Pressemitteilung - Die Mundart der Hyâyna in Marokko

(von Marieke Tödter und Stefanie Kratzsch - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Im Oktober 2003 schloss die UNESCO ein Abkommen zur Erhaltung der immateriellen Kultur. Vor allem kleineren Volksgemeinschaften soll damit ein Anrecht auf die Schaffung, Erhaltung und Pflege ihrer Lebensart gewährt werden. Diesbezüglich gibt es in vielen Ländern Bestrebungen zur Dialektförderung und zur Prävention des Aussterbens von Mundarten. Aufgrund der Proteste, die im Rahmen des Arabischen Frühlings durch die Gleichberechtigung der Berbersprache Tamazight mit dem Arabischen stattfanden, sind auch in Marokko erste Ansätze erkennbar.
Als eine bedeutende Sprachvariante des Marokkanischen beschreibt Dr. Rachida Zoubid in ihrer Pionierarbeit die bisher noch unerforschte Mundart des Beduinenstammes Ḥyâyna. Die linguistisch-ethnologische Untersuchung gibt nicht nur Aufschlüsse zur Sprache dieser Volksgruppe, sondern gewährt auch einen umfassenden Einblick in die Lebensart und die kulturellen Besonderheiten dieser ethnischen Gemeinschaft. Die Autorin – selbst aus Marokko stammend – hat während einer Studienreise direkt bei den Stammesangehörigen gelebt und anhand eines umfangreichen Korpus von aufgenommenen Alltagserzählungen der Einheimischen deren Sprache untersucht. Damit wurde erstmals immaterielles Kulturgut dieses Stammes, das vorher, wie bei Dialekten oft üblich, lediglich mündlich überliefert war, zu Papier gebracht und übersetzt. Die phonetischen, phonologischen, morphologischen und lexikalischen Eigenschaften dieses Teils der Carubiyya-Mundart werden detailliert und ausführlich aufgezeigt und durchgängig mit anderen marokkanischen Mundarten sowie dem Altarabischen verglichen. In einem enzyklopädisch anmutenden Buchstaben- und Wortschatzglossar sowie einem ausgefeilten Grammatikteil werden neue linguistische Elemente des Dialekts verdeutlicht. Dabei wird besonders auf stammesspezifische Ausdrücke Wert gelegt. Zoubid analysiert tiefgreifend die Spezifikationen des bestehenden Kontrastes zwischen der Frauen- und der Männersprache, die von den Geschlechtern zur gegenseitigen Abgrenzung und Prestigebildung genutzt wird.
Diese Untersuchung zum Ḥyâyna-Dialekt ist ein wertvoller Beitrag zu den bis dato noch wenig erforschten Beduinenmundarten Marokkos. Dr. Rachida Zoubid unterstützt damit die sprachliche Aufklärung im Vielsprachenstaat Marokko und die Sensibilisierung für die Bewahrung von Minderheitensprachen.

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Pressemitteilung - Deutsch als Fremdsprache / Lehrwerke in Südkorea und in Deutschland

von Thorsten Schmidt - OPTIMUS Redaktion
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ lautet die, ursprünglich von der Werbebranche geschaffene, Metapher für den Mehrwert von Bildern. Aber auch beim Lernen einer Fremdsprache stellen Bilder eine sinnvolle Hilfe dar, die als Unterstützung für einen effektiven Lernerfolg eingesetzt werden können. Inwiefern Bilder in dem Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ (DaF) sinnvolle und vielseitige Einsatzmöglichkeiten bieten ist daher von besonderem Interesse. Mit diesem Fragenkomplex befasst sich Dr. Su-Young Seo-Nam in ihrer Dissertation. Die wissenschaftliche Untersuchung der Funktionen, Typen und Rezeption von Bildern in Lehrwerken Südkoreas und Deutschlands gibt Aufschluss über den interkulturellen Umgang mit diesem Thema. Anhand einer genauen Definition des Begriffes „Bild“ wird die historische Entwicklung der Verwendung von Bildquellen in Lehrbüchern von DaF-Lehrwerken nachgezeichnet. Der Einbau von Bildern als unterstützende Visualisierung in die Methodik des Fremdsprachenunterrichts an südkoreanischen und deutschen Lehrwerken wird erforscht und es werden die unterschiedlichen didaktischen Ansätze aufgezeigt. Mithilfe einer empirischen Untersuchung wird beschrieben, wie Lehrer und Schüler beider Länder auf Bilder reagieren, wie sie sie interpretieren und welche Bilddetails sie irritieren. Auch wird herausgestellt, mit welchen Maßnahmen kulturell bedingte Missverständnisse zu verhindern sind und wie eine Verbesserung des Unterrichts zu erreichen ist. Die Autorin Su-Young Seo-Nam verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als DaF-Lehrerin und ihres Studiums der Germanistik und Erziehungswissenschaften über umfassende Kenntnisse der Didaktik in DaF-Lehrwerken und deren Einsatz von Bildquellen. Es zeigt sich in ihrer Dissertation einmal mehr, dass eine sinnvolle Verwendung von Bildern in Lehrbüchern und im Unterricht von zentraler Bedeutung ist, um das Erlernen einer Sprache zu fördern. Dieses Buch eignet sich nicht nur für Fremdsprachler, die eine andere Sprache erlernen möchten und für Lehrkräfte der Fremdsprachenschulen, die eine Optimierung ihrer Unterrichtsmethoden anstreben. Es empfiehlt sich besonders auch für Lehrbuchautoren, die einen verbesserten Lehrerfolg durch den effektiven Einsatz von Bildern erreichen möchten.

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Pressemitteilung - Die Filmförderungsanstalt

(von Katharina Dreiling - OPTIMUS Redaktion) Wer die diesjährige Berlinale - das weltweit wichtigste Filmfestival - aufmerksam verfolgt hat, weiß wie viele Förderinstitutionen am Erfolg zahlreicher Filmprojekte beteiligt waren. Kaum ein Produzent oder Drehbuchautor kann auf solche Beiträge von Landes- oder Länderförderung verzichten, wenn es um die nationale und internationale Anerkennung ihrer aufwendigen Projekte geht. So öffnet auch der Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis, wichtigste Fördermaßnahme Baden-Württembergs, den beiden jungen Nachwuchsautoren Inna Dietz und Simon Rost neue Türen in der Filmbranche. In Deutschland ist die Filmförderung durch das Gesetz über Maßnahmen zur Förderung des deutschen Films gesetzlich verankert. In diesem Zusammenhang wird häufig die überregionale Filmförderungsanstalt FFA genannt, die Zwangsabgaben von den Kinobetreibern und Fernsehsendern erhebt. Solche und andere verfassungsrechtlichen Schwachstellen der deutschen Filmpolitik stoßen dabei nicht überall auf Zuspruch. Die Kombination aus Wirtschafts- und Kulturgut, die kennzeichnend für den Film ist, ist nicht unmittelbar vereinbar. Entscheidungen, die bezüglich der Filmförderung getroffen werden, sollten vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen und zugleich kultureller Zwecke gerechtfertigt sein. Für diese und andere strittigen Fragen schienen langfristige Lösungsansätze noch nicht in Sichtweite zu sein. Die Arbeit der Filmförderungsanstalt bleibt weiterhin unverzichtbar, um die Effektivität der deutschen Filmwirtschaft zu erhalten. Nichtsdestotrotz stellt die Auseinandersetzung mit der Rechtsgrundlage und den Verwaltungsstrukturen der Anstalt in der Rechtswissenschaft bislang eine Ausnahme dar. Dr. Stefanie Hagemeier nimmt sich in ihrer Dissertation „Die Filmförderungsanstalt – Eine verwaltungs- und verfassungsrechtliche Untersuchung der Verwaltungsorganisation für künftige Novellierungsvorhaben“ dieser bestehenden Forschungslücke an. Vor dem Hintergrund der aufgeworfenen Probleme unternimmt die promovierte Rechtswissenschaftlerin im ersten Schritt den Versuch einer verwaltungsrechtlichen Einordung dieses Spezialfalls unter den Verwaltungsträgern. Die Autorin grenzt sich dabei von bestehenden Forschungserkenntnissen ab, indem sie erstmalig eine Bestimmung der Filmförderungsanstalt unter dem Gesichtspunkt eines Selbstverwaltungsrechts vornimmt. Über eine Darstellung des Verwaltungsaufbaus mit den Organen und Aufgabenbereichen der Anstalt geht Dr. Stefanie Hagemeier weit hinaus. Auf der Grundlage der Analyse von Merkmalen bestehender Selbstverwaltungsträger schafft sie die Fundamente für ihre Argumentation, die zugunsten eines Selbstverwaltungsrechts für die Filmförderungsanstalt sprechen. Unter der Annahme, dass der deutsche Film als Förderungsgegenstand mit seinen wirtschaftlichen als auch kulturellen Interessen eine besondere rechtliche Behandlung verdient, wirft die Autorin im zweiten Teil der Arbeit den Blick auf das Verfassungsrecht der Filmförderungsanstalt. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen zur Anwendung und Auslegung von Verfassungsnormen, wird der Leser für die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Organisation sensibilisiert. Sowohl in Hinblick auf das Rechtsstaatsprinzip, die Grundrechte, das Demokratieprinzip als auch auf die Finanzverfassung wird die Verfassungsmäßigkeit des Verwaltungsaufbaus kritisch geprüft. Im Jahr 2016 ist ein weitere Änderung des Filmförderungsgesetzes vorgesehen. Für dieses künftige Vorhaben liefern die Ergebnisse der Untersuchung einen wichtigen Beitrag, indem sie Lösungsansätze zur Beantwortung politischer Fragen bieten, insbesondere, was den Verwaltungsaufbau der Filmförderungsanstalt betrifft. Dieses kritische Vorgehen ermöglicht Akteuren, die im Feld der Filmförderung tätig sind, aber auch einem rechtswissenschaftlich kundigen Leser einen Zugang in die fachspezifische Diskussion über ein vielversprechendes Thema.

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Pressemitteilung - Entscheidungen bei Kindern / Dr. Stefanie Lindow

(von Katharina Dreiling - OPTIMUS Redaktion) Die Flut an Informationen konfrontiert uns täglich mit Entscheidungen. Angefangen beim Schuhkauf über Geldinvestitionen bis hin zur Partnerwahl, Entscheidungen verlangen häufig das kompetente Urteilsvermögen eines reifen Erwachsenen. Doch sind auch Kinder in der Lage, gute Entscheidungen zu treffen? Ja, das sind sie! Schon der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget, auch bekannt als der „Übervater der Entwicklungspsychologie“, betonte die Eigenleistung von Kindern bei ihrer kognitiven Entwicklung: Kinder lernen, indem sie sich aktiv mit der Umwelt auseinandersetzen. So weiß jedes Elternteil, dass es sein Kind nicht immer so beeinflussen kann, wie es sich wünschen würde. Im Gegenteil: Ob es beim Erlernen eines Instruments ist oder bei der Entscheidung, eine bestimmte Sportart auszuüben, Kinder machen häufig, was sie wollen. Einige wenige Untersuchungen zeigen, dass Kinder durchaus schon sehr früh informierte Entscheidungen treffen können, indem sie Informationen aus der Umwelt berücksichtigen und in ihren Entscheidungsprozess integrieren. Doch die Frage, wie sich diese Fähigkeiten und Prozesse bei zunehmendem Alter entwickeln, ist bislang wenig geklärt. Anders als bei Erwachsenen steckt die wissenschaftliche Betrachtung des kindlichen Entscheidungsverhaltens noch in ihren Anfängen, sodass Dr. Stefanie Lindow mit ihrer Dissertation „Entscheidungen bei Kindern - (Wie) Entwickeln sich Entscheidungsstrategien?“ nicht nur an eine bestehende Forschungstradition anknüpft, sondern sich einem neuen Feld in diesem Bereich widmet. Gut etablierte und theoretisch fundierte Ansätze der Entscheidungsforschung erweitert die promovierte Psychologin, indem sie den Blickwinkel auf die bisher wenig betrachteten kindlichen Entscheidungsprozesse wirft. Im Mittelpunkt steht dabei die aktuelle Debatte, ob sich die Kompetenz zum guten Entscheiden daraus ergibt, dass man gekonnt aus einer ganzen Sammlung an vielfältigsten Entscheidungsstrategien wählen kann, oder stattdessen allem Entscheiden derselbe, automatisch ablaufende Prozess zugrunde liegt. Geht man von der Verwendung vielfältiger Entscheidungsstrategien aus, ist es plausibel anzunehmen, dass Kinder den gekonnten Strategieeinsatz erst erlernen müssen. Dem stellt Dr. Lindow die Annahme gegenüber, dass auch Kinder zum Entscheiden über einen extrem leistungsstarken, automatisch ablaufenden kognitiven Mechanismus verfügen. Dieser würde es ihnen unter bestimmten Bedingungen ermöglichen, alle für die Entscheidung notwendigen Informationen schnell und einfach zu integrieren, um eine gute Entscheidung zu treffen. In diesem Zusammenhang wird die Bedingung, dass dem Kind alle zum Entscheiden notwendigen Informationen vorliegen oder erst durch eine bewusste Suche einzeln zusammengetragen werden müssen, näher betrachtet. Die Frage, welche Such- und Integrationsstrategien verschiedene Altersgruppen bei ihrer Entscheidungsfindung entwickeln, bildet damit den Kernpunkt in Dr. Lindows Arbeit. Verhält sich eine 9-Jährige beim Kauf von neuen Schuhen anders als ein Erwachsener? Zur Annäherung an die Fragestellung wählt Dr. Stefanie Lindow einen praxisnahen Zugang und stützt ihre Ausführungen auf empirische Daten, die sie im Rahmen von acht Experimenten erhoben hat. Mithilfe des sogenannten „Sparschweinspiels“, bei dem die Probanden ein Sparschwein zum Einkauf auswählen, vergleicht die Autorin die Anwendung von Entscheidungsstrategien zwischen Schulkindern und Erwachsenen. Die Befunde dieser Untersuchung leisten einen nicht unerheblichen Beitrag sowohl zum Verständnis allgemeiner Entscheidungsprozesse als auch – und das zeichnet diese Arbeit bedeutend aus – zur Diskussion über den kindlichen Entscheider. Mit kritischen Augen und methodischer Sicherheit führt Dr. Stefanie Lindow dem Leser aufschlussreiche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Entscheidungsforschung vor und setzt zudem Impulse für eine theoretische und praktische Herangehensweise in der Forschung mit Kindern. Damit profitiert nicht nur die Wissenschaft von einer Beschäftigung mit Dr. Lindows Ergebnissen. Die Befunde haben durchaus auch für fachlich kundige Eltern eine hohe praktische Relevanz, die ein Interesse für die Frage hegen, wie sie ihre Kinder in der kognitiven Entwicklung besser begleiten können. Dem wohl informierten und anspruchsvollen Lesepublikum, das einmal über den Horizont der Entscheidungsforschung mit Erwachsenen hinausblicken will, bietet diese Studie also genau den richtigen Zugang.

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Europäischer Gerichtshof beschließt Vergütungsanspruch der Urheber für Drucker und PC

(28.06.2013 - von Joschka Riedel - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die gestrige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), für die Vervielfältigung geschützter Werke durch Drucker oder PC eine Gerätevergütung aufzuerlegen, sorgt für Klarheit in einem seit vielen Jahren geführten Rechtsstreit.
Wurden die seit 2002 von der VG WORT eingeleiteten Klageverfahren gegen mehrere Hersteller, Händler und Vertriebsleute von Druckern und PC noch im Dezember 2007 und im Oktober 2008 vom Bundesgerichtshof ausgesetzt und eine mögliche Gerätevergütung abgelehnt, zeigten die nachfolgenden Verfassungsbeschwerden der VG WORT Erfolg. Im Jahr 2011 legte der für das Urheberrecht zuständige Zivilsenat des Bundesgerichtshofs dem Europäischen Gerichtshof einen Fragenkatalog zur Klärung des urheberrechtlichen Vergütungsanspruches vor.
Kraft des gestrigen Beschlusses des EuGH unterliegt fortan schließlich jeder Vervielfältigungsvorgang mittels eines Druckers oder PCs, der zu einer Vervielfältigung auf Papier oder einem ähnlichen Träger führt, der Vergütungspflicht. Der urheberrechtliche Vergütungsanspruch entstehe dabei unabhängig von einer etwaigen Zustimmung des Rechteinhabers oder der bloßen Möglichkeit, technische Präventionsmittel wie Kopierschutzmaßnahmen einzusetzen.
Durch das Urteil des EuGH wurde die Rechtsauffassung der VG WORT entscheidend bestätigt, sodass auch Dr. Robert Staats, geschäftsführender Vorstand der VG WORT, der Einigung eine „große Bedeutung für die Sicherung einer angemessenen Vergütung der Urheber und Rechteinhaber im digitalen Bereich“ zuschreibt.

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Swetlana Alexijewitsch bekommt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

(25.06.2013 - von Julia Pfrötschner - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Die diesjährige Preisträgerin des Friedenspreises des Buchhandels heißt Swetlana Alexijewitsch. Wie Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2013 bekannt gab, wird die weißrussische Schriftstellerin für ihr Gesamtwerk geehrt. Übergeben wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis am Sonntag, 13. Oktober 2013, während der Frankfurter Buchmesse. Das ZDF wird die Preisverleihung live aus der Paulskirche in Frankfurt übertragen.
Bereits seit 1950 wird der Friedenspreis jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels verliehen und dient der Stärkung von Frieden, Menschlichkeit und Völkerverständigung. Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zeichnet mit Swetlana Alexijewitsch eine Autorin aus, die in ihren Werken die Geschichte und die Lebensumstände in den ehemaligen sowjetischen Staaten thematisiert. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2013 an Swetlana Alexijewitsch und ehrt damit die weißrussische Schriftstellerin, die die Lebenswelten ihrer Mitmenschen aus Weißrussland, Russland und der Ukraine nachzeichnet und in Demut und Großzügigkeit deren Leid und deren Leidenschaften Ausdruck verleiht. Mit den Berichten über Tschernobyl, über den sowjetischen Afghanistankrieg und über die unerfüllten Hoffnungen auf ein freiheitliches Land nach dem Auseinanderbrechen des Sowjetimperiums lässt sie in der tragischen Chronik der Menschen einen Grundstrom existentieller Enttäuschungen spürbar werden.“
Während die Schriftstellerin international hohes Ansehen genießt, gilt sie in ihrem Heimatland Weißrussland als regimefeindlich und muss staatliche Restriktionen und Strafen fürchten. Charakteristisch für Alexijewitsch Prosa ist ihr ganz eigener literarischer Stil. In ihren Werken verwebt die 65-jährige Schriftstellerin Interviews und Berichte, wodurch eine emotionalisierte Geschichtsschreibung entsteht. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Zinkjungen“ (1989, dt. 1992) und „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“ (1997). Ihr neustes Buch „Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus“ erscheint am 26. August 2013 im deutschen Buchhandel.

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Ausgezeichnet: Dr. Astrid Lange erhält den VBKI-Wissenschaftspreis

(06.06.2013 - von Julia Pfrötschner - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann)
Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) hat zum zweiten Mal wissenschaftliche Arbeiten geehrt, die einen besonderen Beitrag zur Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung im Raum Berlin-Brandenburg darstellen. Zu den insgesamt sechs PreisträgerInnen zählt auch Dr. Astrid Lange. Sie wurde mit dem VBI-Wissenschaftspreis für ihre Dissertation an der Universität Cottbus zum Thema „Subjektive gründungsbezogene Überzeugungen Studierender: Eine Untersuchung auf Grundlage der Theorie des geplanten Verhaltens“ ausgezeichnet. Astrid Lange konnte die zwölfköpfige Fachjury aus Vertretern von Universitäten und Fachhochschulen mit ihrer Arbeit im Fachbereich Psychologie und Entrepreneurship überzeugen und erhält nun ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

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Sechs Preisträger beim Aufsatzwettbewerb: Kulturflatrate, Kulturwertmark oder Three strikes and you are out: Wie soll mit Kreativität im Internet umgegangen werden?

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(17.05.2013 - von Fabian Kappel und Ann-Kathrin Roeske - OPTIMUS Redaktion, Leitung: Karolin Timmermann) Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft ehrte am Mittwoch in Frankfurt am Main die Preisträger/Innen ihres diesjährigen studentischen Aufsatzwettbewerbs. Die Qualität der Einsendungen sei in diesem Jahr so hoch gewesen, dass man sich entschieden habe, gleich sechs Preisträger auszuzeichnen, sagte Dr. Mark C. Hilgard vom Vorstand der Stiftung. Das brandaktuelle Thema des Urheberrechts sei von ganz unterschiedlichen, jedoch allesamt interessanten Perspektiven beleuchtet worden. Auch Prof. Dr. Alexander Peukert von der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der die Beiträge begutachtet und bewertet hat, sprach den Preisträgern ein großes Lob aus. In seiner Laudatio mahnte er die zunehmende Schwächung des Urheberrechts an und warnte vor einem drohenden „Zeitalter der Amateure“. Die Preisträger des Wettbewerbs hätten mit ihren Aufsätzen einen lohnenswerten Beitrag zu einem enorm wichtigen Diskussionsthema geliefert, ist sich Peukert sicher. Alle ausgezeichneten Siegerbeiträge stehen nun in einem Sammelband zur Verfügung, der ebenfalls am Mittwoch vorgestellt wurde. Das Urheberrecht im Internet beschäftigt viele Menschen – Künstler, Internetnutzer und Juristen. Trotz des Wissens der meisten Nutzer um die Illegalität ihres Handelns blüht der Tausch von Medien im Internet. Als ein erfolgversprechendes Konzept zur Verminderung der Verluste für die Kunstschaffenden gilt die Kulturflatrate als Vergütungsmodell. Das Konzept ist nicht neu, vor Jahren wurde es schon einmal auf europäisch parlamentarischer Ebene diskutiert und taucht in diesem Frühjahr bei den Grünen als Bundestagswahlkampfthema erneut auf. Das zeigt, wie hochaktuell und politisch bedeutsam diese Thematik ist. Die Kulturflatrate wird, neben Hintergrundinformationen zum Urheberrecht, in Band 4 der Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft von den Preisträgern des Aufsatzwettbewerbs präsentiert und diskutiert. Jan-Nicolas Höbel stellt die Frage, wie viel Schutz der Urheber braucht. Die Notwendigkeit einer Erneuerung des Urheberleitbildes ist seiner Meinung nach unabdingbar. Er bietet zudem einen Ausblick auf mögliche Implikationen eines neuen Urheberleitbildes für die Zukunft. Der Beitrag von Constantin Blanke-Roeser widmet sich dem praktischen Umgang mit Kreativität im Netz und stellt das Modell der Kulturflatrate vor. Sophia Klimanek betrachtet die Kulturflatrate auf europäischer und internationaler Ebene. Lara Ueberfeldt untersucht in ihrem Beitrag die Haftung von Sharehostern. Ist das Geschäftsmodell etwa des Sharehosters Rapidshare überhaupt legal? Eine Methode zur Ahndung von gesetzeswidrigem Tausch von Online-Medien stellt das Three-Strikes-Modell dar, welches nach einem sanktionierten Aufklärungs- und Warnhinweisverfahrensprinzip funktioniert. Darüber hinaus diskutiert sie Pro- und Contra-Argumente für eine Kulturflatrate. Der letzte Beitrag von Konstantin Chatziathanasiou und Constantin Hartmann erörtert die internationalen Dimensionen einer Kulturflatrate. Eine solche Betrachtungsweise ist im Hinblick auf das Internet unverzichtbar, da dieses vor Ländergrenzen bekanntermaßen keinen Halt macht. Mit der Schriftenreihe zu aktuellen Brennpunkten der politischen Diskussionen ist es wieder einmal gelungen einen informativen und interessanten Einblick in die Debatte des Urheberrechts und dessen Verletzung zu gewähren. Die Beiträge der Studenten und Absolventen sind fundiert und differenziert und wagen einen Blick über den deutschen Tellerrand hinaus. Die Aufsätze richten sich v.a. an Juristen und Rechtswissenschaftler, aber auch an alle Interessierten, die sich mit dem Urheberrecht und möglichen Modellen zu dessen Wahrung beschäftigen möchten.

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