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Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft verleiht Preis in studentischem Aufsatzwettbewerb

 

(Frankfurt am Main, 14. Mai 2019) Zum nunmehr zehnten Mal hat die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft in Frankfurt die Gewinner ihres jährlichen Aufsatzwettbewerbes ausgezeichnet. Der mit insgesamt € 10.000 dotierte Preis ging dieses Jahr an Lennart Franke und Neel Herold (Gemeinschaftsarbeit), Laura Maria Wastlhuber, Hao-Hao Wu, My Hanh Pham, Julian Seidl, Julius Adler und Pia Reinhold (Gemeinschaftsarbeit) sowie Martin Meier.

Thomas Metz, Staatssekretär im Hessischen Justizministerium, hielt die Begrüßungsansprache. „Die Qualität aller Beiträge war auch in diesem Jahr wieder bemerkenswert. Die Stiftung sieht sich darin bestätigt, die mit einem Geldpreis ausgezeichneten Beiträge auch in ihrer Buchreihe zu veröffentlichen“, betont Rechtsanwalt Dr. Mark C. Hilgard, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, der die Auszeichnungen übergab.

Das Thema des Wettbewerbs, zu dem die Stiftung Jurastudentinnen und Jurastudenten sowie Referendare aus ganz Deutschland aufgerufen hatte, lautete „Vorschläge zur Reform des Asylrechts in Deutschland“. Die Resonanz war groß, es gab viele Einsendungen aus ganz Deutschland. Die Beiträge wurden von Prof. Dr. Roland Fritz, M.A., Präsident a.D. des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main sowie Dr. Stefan Fuhrmann, Leitender Magistratsdirektor und Leiter des Rechtsamts der Stadt Frankfurt am Main, als Juroren begutachtet. Beide hielten die Laudatio während der Preisverleihung in der Villa Bonn im Frankfurter Westend, an der neben Staatsministerin Kühne-Hörmann weitere hochrangige Vertreter des Justizministeriums, verschiedener Gerichte, Universitäten, Repräsentanten verschiedener Verwaltungsorganisationen und der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main teilnahmen.

Die Beiträge der Preisträger sind als eigenes Buch erschienen (Band 10 der Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft). Damit setzt die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft ihre Schriftenreihe zu aktuellen Brennpunkten der rechtspolitischen Diskussion fort. Bereits erschienen sind „Die deutsche Juristenausbildung unter dem Einfluss des Bologna-Prozesses“ (Band 1), „Elektronische Fußfessel – Fluch oder Segen der Kriminalpolitik“ (Band 2), „Schwimmen mit Fingerabdruck“ (Band 3), der sich mit den biometrischen Herausforderungen für das Recht der Gegenwart und der Zukunft beschäftigte, „Kulturflatrate, Kulturwertmark oder Three strikes and you are out: Wie soll mit Kreativität im Internet umgegangen werden?“ (Band 4), “Von der Kontrolle des Gerichts zur Befriedigung des Informationsbedürfnisses der Gesellschaft - Gibt es einen Funktionswandel der ‚Öffentlichkeit des Gerichtsverfahrens’ (§ 169 GVG)?“ (Band 5), „Deals im Strafverfahren – Darf sich ein Angeklagter im Strafverfahren „freikaufen“?“ (Band 6), „Von Brokdorf zu Blockupy und Pegida. Ist das derzeitige Versammlungsgesetz noch zeitgemäß?“ (Band 7), „Die Internetkriminalität boomt – Braucht das Strafgesetzbuch ein Update?" (Band 8), und „Hilfe – meine Richterin trägt eine Burka“ (Band 9). Zudem sind pünktlich zur Preisverleihung sämtliche 10 Bände der Schriftenreihe in einem Sammelband erschienen.

 

Dr. Mark C. Hilgard

Vorsitzender des Vorstands


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